Mittwoch, 8. September 2010

Ich bin wieder in Berlin.
Hier ist alles genau so wie vor einem Jahr und nach drei Tagen schon fühle ich mich, als wäre ich nie weg gewesen.
Einiges hat sich schon verändert, Euroscheine kommen mir vor wie Spielgeld und die Menschen stellen mir merkwürdige Fragen, die ich gar nicht verstehe. Kann man "Wie wars?" und "Was hast du so gemacht?" wirklich beantworten, will ich es überhaupt?
Vielleicht bin ich dem verständlichen Interesse aber dennoch eine Antwort oder wenigstens dem Versuch einer solchen schuldig.
Ich bin mit Walhaien geschwommen, habe Mormonen und Missionare getroffen, habe eine Sprache verbessert und die Grundlagen einer neuen gelernt, habe mir selbst das Surfen beigebracht, gelernt zu kochen und zu putzen, habe viel gelesen und Höhlen, in denen kaum ein Mensch jemals zuvor gewesen ist erforscht, habe die philippinische Kultur zu verstehen begonnen, bin von meterhohen Klippen gesprungen, habe exotische Tiere gesehen und unglaublich viele, vielseitige und interessante Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt und mit ihnen Freundschaften geschlossen.
Für immer werde ich dieses Jahr in Erinnerung tragen und schon jetzt merke ich, wie es mich zum positiven verändert hat.
Mit diesen Worten und der Gewissheit, dass dies nicht mein letzter Aufenthalt in einem fremden Land sein wird, möchte ich diesen Blog beenden.

Salamat po,


Theo.